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Aufstellung von Rohrpfosten

Infoseite zur Einbringung von Rohrpfosten in den Boden


In nur 6 Schritten erklären wir Ihnen anhand von Bildbeispielen und kurzen Erklärungen gängige Möglichkeiten Rohrpfosten standsicher in den Boden einzubringen. Welche Art der Installation, auch Gründungsart genannt sich dafür eignet, hängt von der Bodenart, der Bodenfreiheit zwischen Erdboden und Schild, dem Pfostenmaterial und der Schildgröße selbst (also der Gesamtfläche des Schildes) ab. Letztere hat den größten Einfluss auf die Windlast, da das Schild die größte Angriffsfläche für Winde bietet, weshalb verschiedene Gründungsarten für unterschiedliche Zwecke geeignet sind. Diese stellen wir nachfolgend vor.

Variante 1


  • für dauerhafte Einbringung in den Boden
  • für gut vedichtbare, nicht zu lockere oder poröse Böden
  • für Bodenfreiheiten bis zu 2,25 m vom Boden bis zur Schilderunterkante
  • bis zu einer Schildergröße von 0,75 m²
  • Boden muss lagenweise gut verdichtet werden
  • Fixierung mittels Erdanker

Variante 2


  • für dauerhafte Einbringung in den Boden
  • für alle Bodenarten und Bodenfreiheiten
  • für alle Pfostendurchmesser geeignet
  • für alle Standardgrößen der Verkehrszeichen
  • Fixierung mittels Erdanker
  • Fundament aus Stampfbeton zwingend erforderlich

Variante 3


  • für dauerhafte oder temporäre Einbringung in den Boden
  • besonders schnell entfernbar, wechselbar oder erneuerbar dank Bodenhülse
  • für Pfosten bis 76,1 mm Durchmesser
  • für anfahrgefährdete Straßenbereiche sinnvoll
  • für alle Bodenarten und Bodenfreiheiten
  • für alle Standard-Verkehrszeichen geeignet
  • Fixierung mittels Bodenhülse
  • Fundament aus Stampfbeton zwingend erforderlich

Kommt die einfachste und günstigste Variante 1 für mich infrage?


Die einfachste Variante spart Zeit und Geld, ist aber in der Haltbarkeit begrenzter als Varianten mit Fundamenten aus Beton. Für viele Verkehrszeichen ist diese einfache Form des Einlassens der Schilderpfosten in den Boden jedoch problemlos möglich. Ob das einfache Einlassen des Pfostens in den Boden für Sie infrage kommt, bitten wir Sie anhand der nachstehenden Infografik zu prüfen an der die Berechnungsgrundlage erläutert wird.

Schritt 1 - Bestimmen der benötigten Bodentiefe


Die Bodentiefe, auch Gründungstiefe genannt, richtet sich nach dem Durchmesser und Material der einzubringenden Schilderpfosten. Diese Werte sind unabhängig von den nachfolgenden Einbringungsarten gültig. Das Loch für das Fundament sollte in seinem Grundriß bzw. der Abmessung im Minimum 30 x 30 cm betragen. Bei der vorgeschriebenen Gründungstiefe gibt es vorgeschriebene Mindesttiefen für Stahlpfosten und Aluminiumpfosten zu beachten. Anbei finden Sie eine Liste wie tief einzelne Pfosten einzubringen sind:

Schritt 2 - Prüfen der Bodenbeschaffenheit


Die Beschaffenheit des Untergrundes ist bei der Aufstellung von Rohrpfosten sehr wichtig. Die schweren Stahlpfosten, aber auch die leichteren Aluminiumpfosten benötigen genügend seitlichen Halt, damit sie nicht Gefahr laufen zu kippen und damit Personen zu verletzen und Fahrzeuge zu beschädigen. Der Boden sollte daher nicht zu locker sein und nicht porös, damit eine sinnvolle Verdichtung möglich wird. Zudem sollte der Untergrund beim Einbringen der Schilderpfosten frei von Frost sein. Abgesehen davon, dass bei gefrorenem Boden der Aufwand immens wäre, so ist ein weiteres Problem, dass bei steigenden Temperaturen sich die Bodenbeschaffenheit deutlich ändern kann, was im Nachhinein Instabilität der Schilderpfosten zur Folge hätte.

Schritt 3 - Berücksichtigung von Hindernissen im Boden


Im Boden können sich potentielle Hindernisse befinden, weshalb deren Lage bei der Aufstellung von Rohrpfosten berücksichtigt werden sollte, um unangenehme Verzögerungen oder gar Schäden zu vermeiden. Dazu zählen klassisch Stromleitungen, Wasser- und Gasleitungen, sowie durchaus natürliche Hindernisse wie beispielsweise Baumwurzeln.

Schritt 4 bis 6 zu Variante 1 - Einfaches Eingraben von Stahlpfosten und Alupfosten


Diese einfachste Form der Installation der Rohrpfosten ist aus Sicherheitsgründen nur unter bestimmten Rahmenbedingungen sinnvoll. Das einfache Eingraben von Stahl- und Alupfosten ist aufgrund von möglichen Windlasten in der Regel nur bis zu einer Bodenfreiheit von 2,25 m und einer Schildgröße von bis zu 0,75 Quadratmeter zulässig. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, wird entsprechend Schritt 3 ein ausreichend tiefes Erdloch gegraben, der Stahl- oder Aluminiumpfosten im Lot mittig positioniert und das Loch im Boden mit dem Erdaushub wieder aufgefüllt. Das Erdreich muss dazu in Lagen verfüllt und verdichtet werden, um die dauerhafte Standfestigkeit zu gewährleisten. Es muss darauf geachtet werden, dass der Erdanker, der den Rohrpfosten vor dem unzulässigen Entfernen oder einem Verdrehen schützt, mindestens 200 mm lang und im Durchmesser mindestens 10 mm stark ist, um ausreichend Sicherheit zu bieten.

Schritt 4 bis 6 zu Variante 2 - Einbetonieren von Rohrpfosten ohne Bodenhülse


Das Einbetonieren von Rohrpfosten ist, sofern die Gründungstiefen (Einbringungstiefe in den Boden) eingehalten werden, grundsätzlich für alle Bodenarten, Bodenfreiheiten und Schildergrößen geeignet. Diese Art der Aufstellung von Schilderpfosten ist damit die beste Lösung, wenn es um eine besonders haltbare,dauerhafte, also sehr langfristige Lösung geht. Zum Einbetonieren der Rohr- bzw. Schilderpfosten wird ein Loch entsprechend der in Schritt 3 empfohlenen Boden- / Gründungstiefe ausgehoben. Das Stahl- oder Alurohr wird dann mittig im Lot in das Erdloch eingelassen. Das Fundament wird dann mit erdfeuchtem Stampfbeton gegründet, lagenweise aufgefüllt und verdichtet. Die Länge des Erdankers der den Pfosten vor dem Verdrehen schützt, muss mindestens 200 mm betragen und einen Durchmesser von 10 mm haben.

Schritt 4 bis 6 zu Variante 3 - Einbetonieren von Rohrpfosten mit Bodenhülse


Diese Art der Pfostenaufstellung eignet sich für Pfosten bis 76,1 mm Durchmesser. Durch die haltende Gußbodenhülse kann der Rohrpfosten später schnell gewechselt oder entfernt werden. Diese Art der Pfostenaufstellung eignet sich daher, wenn sich häufige Anpassungen bei der Beschilderung notwendig sind oder der Bereich überdurchschnittlich für Beschädigungen durch Kraftfahrzeuge gefährdet ist. Zur Installation wird ein Erdloch entsprechend der Voraussetzungen in Schritt 3 ausgehoben, mindestens aber 30 cm im Durchmesser. Dann wird ein Grundfundament lagenweise bis ca. 35 cm unterhalb der Lochkante gegossen und verdichtet. Danach wird die Bodenhülse im Lot eingeführt und ausgerichtet, damit der Rest des Lochs mit weiterem Beton lagenweise verfüllt und verdichtet werden kann. geht. Das Loch der Gußbodenhülse muss frei bleiben. Diese Art der Pfostenaufstellung garantiert wie auch Variante 2 eine sehr gute Langlebig- bzw. Haltbarkeit.

Wichtiger Hinweis: Alle Informationen auf dieser Seite sind sorgfältig vorbereitet und basieren auf praxisorientierten Erfahrungen, berücksichtigen diverse Richtlinien bzw. die IVZ-Norm und bieten damit eine grundsätzliche Orientierung, jedoch ohne eine Garantie auf die uneingeschränkte Richtigkeit bieten zu können. Da jede Bodeneinbringung von Pfosten im Einzelfall zu betrachten ist, empfehlen wir im Zweifelsfalle eine Beratung von Spezialisten bzw. Bauausführungen durch entsprechende Fachfirmen. Die Inhalte dieser Seite sind grundsätzlich nicht als rechtssichere Beratung zu verstehen.